Unser Hausgespenst Kunibert hat derzeit alle Hände voll zu tun. Die Weihnachtsdeko muss durcheinander gebracht werden und ständig gibt es neue Kekssorten, die er ausprobieren will. Oder er versucht mir zu erklären, was für Sorten seiner Meinung nach noch fehlen.

 

Das naschende Hausgespenst

 

Ich habe viele Rezepte, die ich gerne jedes Jahr mache. Vanillekipferl zum Beispiel. Die lassen sich auch hervorragend mit den Kindern wutzeln und dürfen auch mal etwas aus der Form schlagen.
Aber es sind auch andere Kekse, die es jedes Jahr gibt: Linzeraugen (oder Spitzbuben), Mürbeteig Kekse mit Verzeihung (auch das machen die Kinder gerne) und es muss immer was schokoladiges dabei sein.
Dieses Jahr haben die Kinder und ich einige Bücher und Zeitschriften nach neuen Rezepten durchgestöbert, und auch unser Hausgespenst hat seinen Beitrag geleistet: als ich in der Früh ins Esszimmer kam, lag eine Zeitschrift aufgeschlagen auf einem Rezept, das wir uns nicht ausgesucht haben.

Weihnachtszeit heißt Kekse!

Ich muss nicht erwähnen, wer das aufgeschlagen hat, oder? Es war auch ein Rezept, das ich eher nicht ins Auge gefasst hätte.

 

Honigkuchen für das Hausgespenst

 

Honigkuchen wünscht sich Kunibert also. Ich habe davon in historischen Romanen gelesen. Auf Mittelalterfesten wird sowas auch immer wieder gerne angeboten. Also dachte ich mir, warum nicht? Ist sicher eine nette Idee für adventlichen Tee während ich in meine Bücherwelt versinke. Als ich den Kindern erklärt habe, wir machen das für unser Hausgespenst, waren sie sofort begeistert, auch, wenn sie mit der Idee von Honigkuchen nicht viel anfangen konnten.

So sahen unsere fertigen Honigkuchen dann aus:

Eine ganze Dose Honigkuchen für das Hausgespenst

Kunibert war offensichtlich angetan, als ich abends das Licht ausgemacht habe, hat es bei den Keksdosen ordentlich gescheppert und in der Früh war eine geöffnet. Welche das wohl war?

 

Hier ist auf jeden Fall das Rezept, falls Du auch ein hungriges Hausgespenst hast:

200g Honig mit 100g Butter und 125g braunem Zucker erwärmen, schaumig rühren und zu einer homogenen Masse verarbeiten (nicht kochen lassen!!). Ein wenig abkühlen lassen und dann 400g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und gemeinsam mit 100g gemahlenen Mandeln, 1 TL Zimt und Orangen Schale (ich nehme die von Alnatura! Ich finde kaum unbehandelte Orangen für die Schale) mischen, 2 Eier einarbeiten und den Teig 1 Stunde kalt stellen.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen, mit Schlag einpinseln und ca. 40 Min. backen. Abkühlen lassen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden.

 

Welche Kekse gibt es denn bei Dir in der Adventszeit? 🙂
Nur damit mein Hausgespenst was zu lesen hat 😉

Schönen Advent wünsche ich Dir!

 

Alles Liebe,

 

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