Erzählstil: dritte Person Präteritum
Genre: Romance, historisch
Spannung: 6 (von 10)
Originalität: 6 (von 10)
Sprache/Stil: 6 (von 10)
Pro: Die Geschichte beleuchtet eine der düstersten Zeiten und gleichzeitig zeigt sie, wie mutig Frauen waren und was sie geleistet haben, denn oft wird so etwas gerne verschwiegen
Kon: Es war teilweise sehr vorhersehbar, manchmal etwas flach geschrieben und ist eher etwas für Regentage zum entspannen; teilweise fand ich die „Kontrahentinnen“ zu überspitzt gezeichnet
Wem könnte es gefallen? Jedem, der gerne ein wenig Romantik mag, mit dem Hintergrund eines furchtbaren Krieges aus Sicht der Briten; es ist ein Buch, um einfach abzutauchen und mit den Frauen mitzufiebern…

Cover Nightingale Schwestern

Zusammenfassung

Das Buch beginnt knapp vor Weihnachten 1941. Jess ist Krankenschwester im Nightingale in London, aber da London Ziel zahlreicher Bombenangriffe war, wurden viele Schwestern in ein verschlafenes Dorf in der Grafschaft Kent versetzt.
Dort werden sie aber nicht mit offenen Armen empfangen, sondern als dumme Londonerinnen abgestempelt. Sie bekommen die Arbeiten zugeteilt, die keiner machen will und werden ständig getadelt.

Allerdings wird ein Herrenhaus in der Nähe als Stützpunkt für die RAF ausgewählt und mit den Piloten kommt auch eine Flut Verletzter von der Front in das Krankenhaus. Dadurch wird der Alltag immer hektischer und es bleibt nicht viel Zeit, sich um die Liebsten zu sorgen, die an der Front sind.

Im Fokus stehen Jess, ihre Freundin Effie sowie Daisy und Grace, zwei lokale Schwestern und Lady Amelia, die einst Schwester im Nightingale war. Finden sie alle ihr Glück, trotz des furchtbaren Krieges, der sie in Angst und Schrecken versetzt?

Weihnachtlicher Glanz darf in der Geschichte nicht fehlen

Persönliche Meinung und Infos

Das Buch beginnt kurz vor Weihnachten, deswegen habe ich es mir eigentlich gekauft. Es ist der siebente Teil und ich habe die anderen davor bisher nicht gelesen. Das macht generell nichts, abgesehen von Jess ist die Vorgeschichte eigentlich nicht so wichtig.

Das Buch hält sich teilweise an historische Fakten, aber nicht zu genau. So werden zwar Bombenangriffe erwähnt und auch, dass die Schilder überall geschwärzt wurden, damit bei einer Invasion der Deutschen keine Hinweise verfügbar sind, allerdings wird nicht auf genaue Daten geachtet bzw. das Kriegsgeschehen eingebunden, abgesehen davon, dass eben immer wieder Verletzte eingeliefert werden.

Der Stil ist flüssig und locker zu lesen, gerade in den Dialogen fand ich ihn aber etwas fade und flapsig (Beispiel: immer wieder wurde gesagt: „Naja, da müssen wir jetzt durch, nicht?“)

Alles in allem eine schöne Geschichte mit wenig Tiefgang, aber durchaus angenehm zu lesen! Für Liebhaber von romantischen Geschichten ein perfektes Weihnachtsgeschenk 🙂

Weihnachtsinspiration

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