Hallo, mein Name ist Bettina und ich bin buchsĂŒchtig 😉

Kein Scherz. Ich habe dieses Jahr wieder meine Liebe zum Lesen entdeckt. Und weil es so viele gute deutsche Autoren gibt, habe ich beschlossen, hauptsÀchlich diese zu lesen.

Nach der Feen Trilogie von der wunderbaren Julia Adrian (meine Buchvorstellung findest Du hier), habe ich mich an die „Pan Trilogie“ von Sandra Regnier gewagt.

ErzÀhlstil: erste Person PrÀteritum (wobei die POV zwischendurch wechselt)
Genre: Fantasy, Young Adult
Spannung: 8 (von 10)
OriginalitÀt: 8 (von 10)
Sprache/Stil: 8 (von 10)
Pro: Viele verschiedene „Zauber“ werden zusammengefasst. So kommen magische Wesen, ZeitsprĂŒnge, ja sogar Avalon vor und vermischen sich wunderbar zu einer gelungenen Geschichte
Kon: Das Ende war mir zu… schnell
Wem könnte es gefallen? Jedem, der in fremde Welten eintaucht und seine Sicht auf Dinge gerne mal Àndert

Zusammenfassung

Das Buch beginnt aus der Sicht von Lee, einem mysteriösen, gut aussehenden Mann. Er ist auf der Suche nach der Retterin, denn sein Reich scheint sich auf eine grĂ¶ĂŸere Bedrohung vorzubereiten und er soll die Retterin nicht nur finden, sondern er soll sie auch heiraten (weil das so in einem Buch mit Prophezeiungen steht). Und weil er ein Elf ist, kann er die Retterin mit einem Kuss gleich an sich binden und damit ist dann auch schon seine Aufgabe erledigt. Er weiß, dass seine zukĂŒnftige Frau Felicity heißt, und gleich das erste MĂ€dchen, das ihm vorgestellt wird, heißt Felicity und ist noch dazu genau sein Typ. Und er offensichtlich ihrer, denn sie zieht ihn nach wenigen Minuten in eine dunkle Nische und kĂŒsst ihn.

Vielleicht ein Blick in die Anderswelt?

Aber da stimmt etwas nicht. Da sollte mehr sein. Mehr Magie, mehr GefĂŒhl. Aber da ist nichts. Als ein pummliges, unscheinbares MĂ€dchen an ihnen vorbei stolpert, und sie stört, herrscht Felicity sie an, ihr nicht nachzulaufen. Lee findet heraus, das gerade dieses MĂ€dchen, das so gar nicht sein Typ ist, die Retterin ist.
Ein schlechter Start also fĂŒr den Helden, der nun versucht aus dem verarmten, kleinen Aschenputtel eine Prinzessin zu machen und gleichzeitig nicht sagen kann, wer er ist und wozu sie bestimmt sind. Gegen Ende des ersten Buchs findet sie es aber doch raus und reist unfreiwillig mit Lee in der Zeit. Schließlich erklĂ€rt er ihr, was seine Aufgabe ist und welcher Kampf ihnen blĂŒht und dass sie die Retterin ist, er aber nicht genau weiß, wieso.
Dann verschwindet Lee und Felicity stellt fest, dass sie ihn vermisst, mehr noch, sich Sorgen um ihn macht. Eine Suche beginnt, und die Zeit lÀuft ihr davon, denn Lee ist scheinbar in höchster Gefahr. Auf ihrem Weg landet Felicity erst in der Anderswelt und dann in Avalon, und erforscht, was wirklich ihr Schicksal sein soll und warum.

Inzwischen wenden sich ihre Freunde von ihr ab, da sie sich zu sehr verĂ€ndert hat, was Felicity in eine schlimme Krise stĂŒrzt. Wird am Ende alles gut gehen? Und wer ist der Feind und warum? Wie kann Felicity Lee retten und werden die beiden zueinander finden?

 

Persönliche Meinung und Infos

Ich fand den ersten Teil ein wenig langsam vom ErzĂ€hltempo. Es ist in zu langer Zeit zu wenig passiert, dafĂŒr hat das Ende, das mehr Fragen offen gelassen hat als gelöst, wirklich entschĂ€digt.
Der zweite Teil fing dann bedrĂŒckend an, Lee war weg und Felicity hat gelitten, obwohl sie nach wie vor behauptete, dass sie ihn nicht mochte. Außerdem ist aus dem ersten Teil noch immer eine Morddrohung offen und Felicity weiß nicht, ob ihr nicht bald eine Verhaftung droht. Ihr Verwandlung zur Prinzessin war da schon großteils geglĂŒckt und auf einmal haben sich auch andere MĂ€nner fĂŒr sie interessiert. In diesem Teil tauchen sehr viele neue Charaktere, besonders aus der Anderswelt und Avalon auf, aber auch die ZeitsprĂŒnge werden intensiver und die Autorin baut so manche Eigenart der Epochen ein (etwa das „Bauernhofspiel“, das Marie-Antoinette in Versailles zu spielen pflegte).

Glastonbury Tor, angeblich befindet sich hier Avalon

Im dritten Teil sind Lee und Felicity wieder vereint und doch kein Paar, denn so ganz traut Felicity dem charmanten Elfen nicht. Außerdem hat sie noch eine andere Romanze und ist sich nicht sicher, was sie wirklich will. Plötzlich dreht sich wieder alles um die Morde, an denen sie angeblich beteiligt war und ihre Vergangenheit. Sie erfĂ€hrt, wer sie wirklich ist und wer ihre Gegner sind. Nur, sie glaubt nicht so recht, dass dieser Kampf notwenig ist. Gerade im dritten Teil werden viele Mysterien eingebaut (König Artus, der heilige Gral, mystische Reliquien, Figuren wie „Robin Hood“, die nicht so sind, wie in den Sagen erzĂ€hlt wird, usw.). Als ich etwa 30 Seiten vor dem Ende war, habe ich mich gefragt, ob es noch einen vierten Teil gibt, denn irgendwie kamen immer mehr RĂ€tsel und immer weniger Lösungen auf. Dass das Ende dann ein wenig „hingebogen“ aussieht, wundert da nicht.

Fazit: Das Ende hat mich enttĂ€uscht, aber der Rest war wirklich gut. Der Stil ist flĂŒssig, die Personen sind liebenswert und spannend, jeder hat seine Geheimnisse und HintergrĂŒnde.

Ich wĂŒrde diese Reihe weiterempfehlen und jederzeit wieder lesen.

Hast Du ein Lieblingsbuch? Lass es mich doch wissen.

Alles Liebe,

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